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Nuki Smart Lock 3.0 ausprobiert


Ich hatte vor langer Zeit einen Vorgänger des Nuki Smart Lock 3.0 im Einsatz und für mich war es nun an der Zeit, das Smart Lock 3.0 zu testen. Ich habe bei mir so einiges an Smart Home verbaut und optimiert, wobei Smart Home bei mir von Loxone gesteuert wird und Energieoptimierung mit Solar Manager. Für das Nuki stelle ich mir eine Integration in Loxone vor, sowie eine smarte Haustür ohne viel Aufwand.

Was bietet Nuki?

  • Einfach nachrüstbares elektronisches Türschloss
  • Kompatibilität zu schweizer Rundprofilzylinder
  • Einfaches Nachrüsten an der Türinnenseite, ohne Bohren und Schrauben, innerhalb von 3 Minuten
  • Höchste Sicherheit für dein Türschloss dank zertifiziertem Verschlüsselungskonzept
  • Automatisches Auf- und Abschließen deiner Tür dank „Auto Unlock & Auto Lock“ Funktion
  • Bis zu 200 permanente, zeitlich begrenzte oder wiederkehrende virtuelle Schlüssel mit der Nuki App
Dem Nuki liegen zwei mögliche Adapterplatten zur Befestigung bei.
Dem Nuki liegen zwei mögliche Adapterplatten zur Befestigung bei.

Installation

Ich habe zuerst das Nuki Smart Lock 3.0 montiert. Dazu werden in der “Swiss Edition” zwei Kunststoff-Halter mitgeliefert. Eine Variante zum Verschrauben direkt auf den Zylinder, die andere zum Kleben. In meinem Fall war die zweite Variante zielführend und innerhalb von einer Minute ist das Nuki schon montiert. Das ist wirklich sehr einfach, ebenso die Konfiguration: Die Nuki App verbindet sich über Bluetooth mit dem Smart Lock und danach dreht man dann Schlüssel zuerst ganz nach rechts um die Tür zu öffnen. Das Kalibrationsprogramm läuft dann selbständig durch und innerhalb weniger Minuten ist Nuki ready. Hier verspricht der Hersteller wirklich nicht zu viel, die Einrichtung ist sehr einfach.

Damit das Nuki aber auch für meine Zwecke Sinn macht, brauche ich die Bridge. Ich würde heute wohl zum Smart Lock 3.0 Pro greifen. Das hat bereits Wi-Fi integriert und lässt einem die Bridge vergessen. Die Bridge dient quasi als “Brücke” zwischen Bluetooth und Netzwerkzugang, sie ist auch innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Danach muss sie rund 2h selbst online sein um im Hintergrund die nötigen Firmware-Updates zu machen.

Das Nuki montiert - endlich auch in weiss
Das Nuki montiert – endlich auch in weiss

Endlich auch mit Power Pack

An meinem ersten Nuki fand ich es jeweils unschön, dass herkömmliche AA-Batterien genutzt werden müssen. Ich hatte dann jeweils eneloop Akkus verbaut, mittlerweile ist das aber vorbei. Mit dem Nuki Power Pack erhalte ich für rund 6 Monate Akkulaufzeit und das Pack kann einfach und schnell wieder mit USB-C nachgeladen werden. Genau so wünsche ich mir das.

Nuki Powerpack
Nuki Powerpack

Nuki Smart Lock 3.0 im Test

Das Nuki Smart Lock 3.0 hängt nun schon einige Wochen an der Haustür. Dass das Smart Lock nun endlich auch in weiss verfügbar ist, macht optisch einen riesigen Unterschied und gefällt mir deutlich besser. Praktisch nach wie vor: Das Batteriefach unten lässt sich einfach entfernen, sollten mal neue gebraucht werden, muss Nuki nicht demontiert werden. Mit dem Power Pack nun auch mal über Nacht aufladbar und dann wieder einige Monate sorglos nutzen. Aber was ich die ersten Tage der Nutzung besonders aktiv genutzt hatte, war die App für die Apple Watch. Bequemes Auf- und Zusperren am Handgelenk, das ist schon genial.

Von Innen gibt es auch die Möglichkeit das Nuki manuell zu bedienen. Der Drehring kann selbst gedreht werden. Alternativ kann man aber auch das Nuki selbst den Job machen lassen, in dem man auf den Taster drückt. Aber natürlich über die App, auf der Apple Watch und zukünftig bei mir dann über das Smart Home System eigentlich der Sinn der Sache. Wer mit Apple Home arbeitet, kann Nuki auch dort direkt integrieren. Das klappt einwandfrei und relativ einfach, bei Apple HomeKit muss dazu wie üblich nur der HomeKit-QR-Code des Nuki-Schlosses gescannt werden. Da Nuki in Apple HomeKit verfügbar ist, klappt es natürlich auch über Siri.

Das Nuki Smart Lock 3.0 im Einsatz
Das Nuki Smart Lock 3.0 im Einsatz

Aber wohl das Hauptargument für ein smartes Schloss ist die Möglichkeit es eben smart zu nutzen. Smart heisst für mich in diesem Fall das automatische schliessen und öffnen, sobald man die Bluetooth-Reichweite des Schlosses erreicht, bzw. verlässt. Das ist schon ziemlich cool.

Nach wir vor mein einziger Kritikpunk ist die Lautstärke. Wie schon beim Vorgänger ist der Motor gut hörbar. Es dürfte stark auf die Akustik des Raums ankommen. Bei uns mit einem langen Flur, ist es sehr gut hörbar, bei der zweiten Haustür weniger. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran und das muss man sicher vor dem Kauf bedenken. Auch das je nach dem verwendeten System des Schliesszylinders, die Türe nur mit einem Schlüssel umgehen kann. Sprich wenn ich drinnen den Schlüssel stecken habe und Nuki montiert ist, kann ich von aussen nicht mehr mit dem Schlüssel aufschliessen. Dazu ist dann immer der Zugang übers Smartphone nötig oder mit zusätzlich installiertem Keypad.

Nuki Bridge
Nuki Bridge

Fazit

Das Nuki Smart Lock 3.0 macht genau was es verspricht und ist im weissen Design deutlich schlichter geworden. Gerade in Kombination mit der WiFi Bridge und dem Power Pack, finde ich das Nuki eine einfache und geniale Erweiterung des Smart Homes. Gegenüber dem Vorgänger hat sich die Lautstärke kaum verändert, daran muss man sich gewöhnen. Nice ist auch die schnelle Bedienung über die Apple Watch, Siri oder auch die Einbindung in Loxone ist möglich. Nuki ist sicher die einfachste und günstigste Variante die Haustüre smart zu machen.

Das Nuki Smart Lock 3.0 gibt es für 189.- CHF, im Combo mit dem WiFi Bridge für 269.- CHF.
In Deutschland gibt es das Nuki Smart Lock 3.0 für 153.- €.



Quelle – Copyright

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